Lektorieren, Korrekturlesen, Revision … Wo ist denn da der Unterschied? Kann ich meinen Text nicht einfach gegenlesen lassen?

Falls Sie sich diese Fragen auch bereits einmal gestellt haben, dann ist dieser Beitrag für Sie.

Bevor wir wichtige Texte abdrucken oder verschicken, geben wir Sie im besseren Fall noch jemand anderem zu lesen. Diese Person kontrolliert den Text und weist uns auf alles hin, was noch geändert werden muss. Eine solche Kontrolle kann aber ganz unterschiedlich aussehen – je nachdem, wie viel Feinschliff ein Text noch braucht.

Wir Sprachprofis unterscheiden deshalb zwischen drei Hauptformen des Kontrolllesens: Korrektorat, Lektorat und Revision.

Bei einem Korrektorat (oder Korrekturlesen) wird der Text ausschliesslich auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik geprüft. Inhaltliche Fehler oder stilistische Unebenheiten werden hier nicht verbessert.

Das Lektorat ist der Klassiker unter den Kontrolldienstleistungen. Beim Lektorieren wird der Text auf sprachliche Fehler abgeklopft, gleichzeitig wird aber auch wo nötig noch am Stil gefeilt.

Die ausführlichste Form des Gegenlesens ist die Revision. Hier wird ein Text komplett überarbeitet und gegebenenfalls noch einmal ganz neu zusammengesetzt.

Zwischen diesen drei Hauptformen gibt es diverse Abstufungen. Beispielsweise kann ein ausführliches Lektorat auch einen Faktencheck beinhalten, oder eine Überprüfung auf formale Richtlinien. Im Einzelfall sollten Sie deshalb stets mit Ihrer Lektorin oder Ihrem Lektor besprechen, welche Leistung Sie wünschen und was diese umfassen soll.

Sie suchen die passende Kontrolldienstleistung für Ihren Text Kontaktieren Sie mich für eine massgeschneiderte Offerte.